Ein junger Mann erbt das Haus seines entfremdeten Vaters im ländlichen Norden Irans. Darin findet er ein umfangreiches privates Archiv – hinterlassen von einem Vater, den er nie wirklich kannte. Shahrokh, ein Filmemacher, hatte den Sohn Bardia schon als kleines Kind verlassen. Was vom Vater bleibt, sind keine Erinnerungen, sondern Dinge: unveränderte Räume, persönliche Gegenstände, handschriftliche Notizen, Fotografien, Tonaufnahmen, Korrespondenzen und audiovisuelle Aufnahmen. Der Film bewegt sich durch die Hinterlassenschaften im Haus und zeigt, wie sich persönliche Überzeugungen und die Erfahrung des Verlassenwerdens vererben – wie man sich gegen sie wehrt und wie man mit ihnen lebt, oft ohne dazu eingewilligt zu haben. So wird das Haus zugleich zum Zuhause der Familie, zum Archiv und zu einer psychologischen Landschaft, die von Abwesenheit geprägt ist.
Nima Nassaj ist Filmschaffender. Er lebt in Teheran.
























































































































































































