Das Projekt bringt Musiker:innen und Klangkünstler:innen zusammen, um durch freie Improvisation Formen von Verbindung zu erforschen. Den Ausgangspunkt bildet die kulturelle Vielfalt der Stadt: Rund 40 Prozent der Bevölkerung von Greater Sydney wurden im Ausland geboren. Die Musiker:innen des Ensembles entwickeln Techniken und Technologien, die Klang über kulturelle Grenzen hinweg vermitteln – mit dem Ziel echter Verbindung zwischen Gemeinschaften. Es geht ihnen ausdrücklich nicht um eine World-Music-Vermischung, die kulturellem Material seine rituelle Bedeutung und seinen Informationsgehalt entzieht.
In den vergangenen drei Jahren hat das Ensemble zwei Alben veröffentlicht und regelmäßig live gespielt, unter anderem bei Benefizveranstaltungen für vom Krieg in Gaza betroffene Familien. Die aktuellen Mitglieder stammen aus dem Libanon, den Vereinigte Arabischen Emiraten, China, Japan, Tschechien, Norwegen, Iran und Vietnam. Gemeinsam mit einer Leitungsgruppe von First Nations Australiens aus dem Land der Gadigal wird das Ensemble erweitert – um Musiker:innen aus Kambodscha, Ruanda, Bosnien und Herzegowina, dem Irak, Myanmar, Sri Lanka, Afghanistan und dem Sudan. Diese Vielfalt erlaubt es, unterschiedliche Klangwelten in flexible, wechselseitig abhängige Strukturen zu integrieren.
Clayton Thomas ist Improvisator und Komponist. Er lebt in Sydney.

















































































































































































