Das Projekt versammelt zentrale kulturelle Führungspersönlichkeiten, wichtige Stimmen und Künstler:innen aus Süd-Sulawesi, Papua und Nordaustralien. Gemeinsam erforschen sie, wie vorkolonialer Austausch zwischen Ostindonesien und Nordaustralien die zeitgenössische künstlerische Zukunft prägen könnte.
Der Workshop knüpft an lange bestehende vorkoloniale Beziehungen an – zwischen First-Nations-Gemeinschaften Nord- und Nordwestaustraliens und seefahrenden Händlern aus dem indonesischen Archipel. Neben dem Warenhandel pflegten diese Seefahrer einen reichen Austausch von Sprache, Kultur und Wissen mit den First-Nations-Gemeinschaften entlang der Küste. Mitte des 20. Jahrhunderts fand dieser Austausch ein abruptes Ende, als neu gezogene Staatsgrenzen das Ende von mehreren Generationen des Austauschs erzwangen.
Der Workshop baut Beziehungen, Vertrauen und ein gemeinsames künstlerisches Verständnis auf. So legt er die Grundlage für ein Netzwerk, das den künstlerischen Austausch zwischen Australien und Indonesien langfristig trägt – und zu einem neuen künstlerischen Großprojekt führen soll.
Chris Griffiths ist eine kulturelle Führungspersönlichkeit der Miriwoong, Ngaliwurru und Karangpurru, außerdem songman, Tänzer und Komponist.






















































































































































































