Dieses Projekt widmet sich der Digitalisierung und Zugänglichmachung des Archivs von Bouba Touré, das über fünf Jahrzehnte hinweg entstandenes fotografisches, filmisches und schriftliches Material umfasst. Mit rund 80.000 Negativen, Manuskripten und Videobändern dokumentiert das Archiv die Geschichte von Arbeitsmigration, die Kämpfe der Sans-Papiers sowie die westafrikanische – insbesondere malische – Diaspora in Frankreich. Darüber hinaus hält es das Leben in den ländlichen Regionen entlang des Senegal-Flusses fest und beleuchtet die Entwicklung der Kooperative Somankidi Coura. Diese wurde 1977 von Touré mitbegründet und eröffnet eine langfristige Perspektive auf selbstorganisierte landwirtschaftliche und politische Praktiken.
Das Bouba-Touré-Archiv versteht sich als kooperatives Netzwerk, das sich der Bewahrung und Vermittlung seines fotografischen und schriftlichen Bestands widmet.
































































































































































