All Stones Are Millions of Years Old ist ein Spielfilmprojekt, das aus einer langjährigen Recherche über den mangelnden Zugang zu psychiatrischer Versorgung im Iran entstanden ist. Grundlage sind Gespräche mit Familienangehörigen, lokalen Betreuungspersonen und Ärzt:innen sowie die intensive Auseinandersetzung mit Familien, die – vor allem in ländlichen Gebieten – mit unbehandelten oder unzureichend behandelten psychischen Erkrankungen leben.
Das Drehbuch beruht unmittelbar auf realen Lebenserfahrungen. Im Zentrum steht ein älterer Mann, der zurückgezogen auf dem Land lebt und an seinem fragilen, von seiner Erkrankung geprägten Gefühl von Selbstbestimmung festhält. Sein Alltag wird von einer Frau aus einem nahegelegenen Dorf aufrechterhalten. Als seine erwachsene Tochter aus Teheran anreist, um ihn in eine Klinik einzuweisen, treten Spannungen zwischen Fürsorge, Kontrolle und Würde zutage. Der Film versteht psychische Erkrankung nicht als isoliertes Phänomen, sondern als Teil umfassenderer sozialer, wirtschaftlicher und politischer Realitäten.
Aliyar Rasti ist bildender Künstler und Filmemacher. Er wurde in Teheran geboren und lebt dort.








































































































































































