Im Jahr 2026 startet der Gwaertler Grant erstmals mit einem nominierungsbasierten Auswahlmodell. Die Frühjahrsrunde widmete sich dem Bereich Moving Image Arts – einem bewusst weit gefassten Feld, das Projektions-, Bildschirm- und zeitbasierte Praktiken einschließt, darunter Film, Videokunst, Expanded Cinema und verwandte Ausdrucksformen.
Ein besonderer Dank gilt den Nominierenden, die Künstler:innen vorgeschlagen haben, deren Arbeiten sich an den Rändern ihrer jeweiligen lokalen, kulturellen und disziplinären Kontexte bewegen: Afsun Moshiry, Tamar Guimarães, Leonardo Bigazzi, Ben Russell, Mathilde Rouxel, Lemohang Mosese und Davide Oberto.
Im Rahmen dieses neuen Verfahrens werden folgende Künstler:innen gefördert: Aliyar Rasti (Iran), Luís Knihs (Brasilien/Deutschland), Alessandra Ferrini (Italien/Großbritannien), Laida Lertxundi (Spanien/Frankreich), Nathalie Rosa Bucher (Libanon), Nima Nassaj (Iran), Mila Turajlić (Serbien), Elena Pardo (Mexiko), Selou Sowe (Deutschland), Malaury Eloi Paisley (Guadeloupe), Essa Grayeb (Palästina), Marta Popivoda (Serbien/Deutschland)
Die in dieser Runde ausgewählten Projekte zeichnen sich durch intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit, grenzüberschreitende Perspektiven sowie eine starke forschungsbasierte Praxis aus, die bestehende Vorstellungen von Form und künstlerischem Prozess erweitern.
Wir freuen uns darauf, die Entwicklung dieser Projekte in den kommenden Monaten zu begleiten.

































































































































































