Kaleidoskop - Film und Freiluft am Karlsplatz

CineCollective, Djamila Grandits, Marie-Christine Hartig, Lisa Mai und Doris Posch
Film
2019
Wien (AT)

CineCollective

CineCollective ist ein Kuratorinnen-Kollektiv, bestehend aus Djamila Grandits, Marie-Christine Hartig, Lisa Mai und Doris Posch. Sie arbeiten in vielfältigen Kino-, Filmfestival-, Kunst- und Vermittlungsprojekten mit gesellschaftspolitischer Relevanz. Sie eint die Leidenschaft für risikofreudige Programmierung und die Ambition, die Formate Kino und Filmfestival neu zu denken. Mit inklusiven, barrierefreien und innovativen Ansätzen begleiten und befeuern sie aktuelle Diskurse. Sie durften – von der Gründung des Forums österreichischer Filmfestivals bis zum barrierefreien Filmfestival dotdotdot, über SOHO in Ottakring, der Aufarbeitung von Exilgeschichten um den Mexikoplatz, der künstlerischen Leitung von ethnocineca und this human world - International Human Rights Film Festival, bis hin zur Umsetzung von Filmreihen und unzähligen Diskursveranstaltungen, Leuchtturmprojekte mitprägen, welche die Wiener Kulturlandschaft mit starken Impulsen versorgen.

 

Sternenhimmel, Sommernächte und eine Kinoleinwand am Teich: CineCollective hat von 28. Juni bis 19. Juli 2019 erstmals zu Kaleidoskop – Film und Freiluft am Karlsplatz geladen. Nach 22 fulminanten Abenden mit enormem Wetterglück ist die erste Ausgabe von Kaleidoskop – Film und Freiluft am Karlsplatz mit 19. Juli 2019 zu Ende gegangen. Das neue Filmfest am Karlsplatz, stand ganz im Zeichen vielfältiger Stadtgesellschaften. In einer Bandbreite an filmischen und künstlerischen Formaten wurden unterschiedliche Lebensrealitäten, urbane Prämissen, und bildgewaltige Erzählungen auf der 50m2 großen Leinwand verschränkt.
An 22 Spielabenden haben vielgestaltige Intros zu den Filmvorführungen hingeführt, von Performances über Konzerte hin zu Gesprächen wurden unter der Beteiligung zahlreicher Künstler_innen, Aktivist_innen und Filmschaffenden ausgewählte Aspekte des cineastischen Programms vertieft. 31 filmische Arbeiten aus 20 Produktionsländern boten dem Publikum bei freiem Eintritt die Möglichkeit in filmische Welten einzutauchen, zu diskutieren und sich inspirieren zu lassen. Die Gwärtler Stiftung hat die Veranstaltungsreihe mitfinanziert.