Curatorial Workshop on Marginal Regions, Displacement and Heritage in Contemporary Nigerian Art ist ein fünftägiges Residenz- und Arbeitsprogramm, initiiert von Roli O’tsemaye und angesiedelt in Benin City, Nigeria. Zehn bis zwölf Kurator:innen, Künstler:innen und Kulturschaffende aus Nigeria und der Diaspora kommen zusammen, um kuratorische Praxis jenseits etablierter Metropolen wie Lagos neu zu verhandeln. Im Mittelpunkt stehen marginalisierte Regionen, Erfahrungen von Vertreibung sowie unterrepräsentierte Kulturgeschichten – insbesondere aus Nordnigeria. Das Programm versteht kulturelles Erbe als kuratorische Methode und Vertreibung als eine Form von Wissen. Durch Feldforschung, Archivarbeit, Interviews und den intensiven Austausch untereinander entwickeln die Teilnehmenden experimentelle kuratorische Ansätze, die Fragen von Resilienz, Zugehörigkeit und Sichtbarkeit in den Fokus rücken. Ziel des Workshops ist es, nachhaltige Netzwerke und Arbeitsweisen zu etablieren, die zukünftige Ausstellungen, Publikationen und gemeinschaftsbasierte Kulturprojekte langfristig beeinflussen.
Roli O’tsemaye ist eine nigerianische Autorin, Kuratorin und Kulturproduzentin. Zudem ist sie Programmdirektorin von Angels and Muse in Lagos und Benin City.
















































































































































