To All Mothers and Non-Mothers ist ein langfristig angelegtes künstlerisches Forschungsprojekt zu Abtreibung, körperlicher Selbstbestimmung, Biopolitik und freiwilliger Kinderlosigkeit. Es arbeitet mit hybriden Theaterformen, die Performance und öffentliche Debatte miteinander verbinden. Ausgangspunkt ist eine performative Vorlesung, die im tschechischen Kontext in Zusammenarbeit mit dem Kolektiv Nesladim entwickelt wurde. Das Projekt greift auf Zeugnisse von Frauen, feministische Theorien und persönliche Erfahrungen zurück, um Stigmatisierung, medizinische Autorität sowie die sozialen Konsequenzen reproduktiver Entscheidungen sichtbar zu machen. Inspiriert von zeitgenössischer feministischer Literatur und aktivistischen Erzählungen untersucht es Theater als gemeinsamen, geschützten Raum, in dem sich Darsteller:innen und Publikum gemeinsam komplexen ethischen Fragen nähern. Das Projekt mündet in eine Forschungsarbeit zur Entstigmatisierung von Theaterpraktiken, eine tschechische Übersetzung von Nous l’avons fait von Annie Chemla sowie eine experimentelle Theaterproduktion, die in Prag Premiere feiert.
Linda Dušková ist eine tschechische Theaterregisseurin und Dramaturgin. In ihrer Arbeit verbindet sie dokumentarische und visuelle Theaterformen, um soziale, politische und psychische Gesundheitsthemen in partizipativen Formaten zu verhandeln.















































































































































