Dieses Projekt verbindet Schreiben, musikalische Komposition und Live-Performance und untersucht Trauer und Verlust anhand der Metapher des Regens als reinigende und transformierende Kraft. Ausgangspunkt sind die persönlichen Verlusterfahrungen von Dan Sun, von denen aus sich der Fokus schrittweise auf kollektive Formen der Trauer erweitert, die durch kulturelle Praktiken geprägt sind. Im Rahmen von Feldforschungen in Tibet, Thailand und Indonesien setzt sich das Projekt mit Ritualen auseinander, die Wasser, Klang und Stimme einbeziehen, darunter buddhistische Trauerriten, Regenzeremonien, Klagelieder und Gamelan-Traditionen. Aus diesen Begegnungen entstehen ein Buch, neue musikalische Werke und eine performative Lesung, die gemeinsam einen Raum für Reflexion und Präsenz schaffen und dem Fehlen kollektiver Trauerpraktiken in der Gegenwart etwas entgegensetzen.
Dan Sun lebt in Berlin und ist transdisziplinäre:r Künstler:in und Musiker:in. Dan Suns künstlerische Praxis verbindet Klang, Bewegung und Schreiben miteinander.



































































































































