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SYSTROPHE

SYSTROPHE, video still, Anuk Jovovic, 2020
Kunst
2020
Basel (CH)

Anuk Jovovic

«Anuk Jovović produziert Videos, die oftmals den gegenseitigen Einfluss von Menschen und deren Umwelt behandeln. Sie generiert abstrakte Erzählungen in welchen sich jegliche Hierarchie zwischen Figur und Umgebung verliert.» Matthew Alexander Post, Kurator am Kunstverein München
 


In der Arbeit Systrophe beschäftigt die Künstlerin sich mit dem Thema Waschen, Ordnen, Hygiene und Reinigung einerseits. Anderseits spielt die Wechselwirkung von Traum und Realität / Leben und Tod eine zentrale Rolle. Diese Themen werden an den dargestellten Personen abgehandelt, welche durch unterschiedlichen Beziehungen miteinander verbunden sind, in denen Fürsorge und Zugehörigkeit elementare Verbindungsglieder sind. Nicht nur die Darsteller, sondern auch die Gegenstände, Orte und Handlungen sind wichtige Protagonisten, welche das Narrativ unterstützen und immer wieder in unterschiedlichen Zusammensetzungen auftreten. Dies sind neben dem Mädchen, der Frau und den zwei Männern ein Würfel, eine Badewanne, eine Halskette und die Herbstzeitlose, welche nicht nur visuell, sondern auch symbolisch Bedeutung zugeschrieben bekommen. Kurz und allgemein gesagt, geht es um die schönen und schmerzhaften Eigenschaften von Vergänglichkeit und Neubeginn auf verschiedenen Ebenen, welche für einen Kreislauf und für Entwicklung vorausgesetzt werden.