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DIE LÄNGSTE NACHT

Olivia Wiederkehr & Thomas Peter, Die längste Nacht 2019
Performance
2019
Zürich (CH)

Dorothea Rust, Peter Emch, Irene Müller, Karen Geyer, Jörg Köppl 

Dorothea Rust (Künstlerin, Tänzerin, Netzwerkerin und Kulturtheoretikerin), die DEN LÄNGSTEN TAG 2004 mit Peter Emch (Künstler, ehem. Professsor ZHdK) ins Leben gerufen hat, und Irene Müller (Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin und Autorin) haben bereits 2014 und 2015 DEN LÄNGSTEN TAG in Zürich im Zeughaus-Areal organisiert, gefolgt von einer Station in Bangalore (2017) mit indischen Künstler*innen. Neu hinzugekommen sind jetzt Karen Geyer (Künstlerin / Oral History und Sound Art) und Jörg Köppl (Künstler und Komponist). Durch diesen Zuwachs entstand eine Mehrstimmigkeit im Team und das Know-how über aktuelle Tendenzen des Performativen vervielfachte sich. Zudem wurden auch die Risikofreude und die Bereitschaft zu Experimentieren und zu neuen Kooperationsformen unterstützt.

 
DIE LÄNGSTE NACHT ist einen Performance-Anlass im 16-Stunden-Raster (Sonnenunter-/aufgang) verschränkt mit einer Einladungsstafette, was eine effiziente Organisation und fortwährende Kommunikation mit den 49 Künstler*innen verlangte. Sie begann am 21. Dezember 2019 bei Sonnenuntergang um 16.36 Uhr und dauerte bis zum Sonnenaufgang am 22. Dezember 2019 um 8.11 Uhr. Die meisten Performances fanden im Walcheturm statt, einige Künstler*innen bezogen den Aussenraum mit. Die Gestaltung der Innenräume hat die Ausdauer des Publikums wesentlich befördert. Die unterschiedlichen Sitzgelegenheiten, die auf Podesten oder am Boden mit Decken und Kissen ausgestattet waren, liessen den Raum wohnlich wirken und boten Rückzugsmöglichkeiten, ohne dass man die Veranstaltung hätte verlassen müssen. Die Gwärtler Stitung unterstützte die Realisierung des Abends.